Nach dem ksg 2021 einen Neubau zur Erweiterung des Hildegard-von-Bingen-Gymnasiums inklusive neuer Sporthalle realisiert hatte, folgte nun, bis Februar 2026 der Umbau der ehemaligen Sport- und Schwimmhalle. Das denkmalgeschützte Bauwerk war stark sanierungsbedürftig und zu klein für die Nutzung der Schule geworden.




Projektdaten
Umbau der ehemaligen Sport- und Schwimmhalle des Hildegard-von-Bingen-Gymnasiums zur Mensa
Bauherr: Gebäudewirtschaft der Stadt Köln
Nutzer: Hildegard-von-Bingen-Gymnasium
Architekten: kister scheithauer gross
Entwurfsleitender Gesellschafter: Prof. Johannes Kister
Projektleitung: Ledio Devolli
Innenarchitektur: Dorothee Heidrich
Fertigstellung: 2026
Fotos: Schnepp Renou
Die frühere Sport- und Schwimmhalle des Hildegard-von-Bingen-Gymnasiums ist nach der Realisierung des Neubaus 2021 nun bis Frühjahr 2026 als denkmalgeschützte Substanz umgebaut worden. Die Flächen sind dazu in drei Aufenthalts- und Freizeiträume aufgeteilt worden. Jeder Raum profitiert von der Außenfassade aus Glasbausteinen. Eine neue Technikebe wurde unter der Decke der Halle eingestellt und ermöglicht es, die Wände uns Böden der ehemaligen Sporthalle sichtbar zu lassen. Die Prallwände aus Holz und Böden mit Markierungen sowie der Basketballkorb der Halle blieben erhalten und bleiben Zeugen der früheren Nutzung. Ein Flur entlang der früheren Turnhalle führt geradewegs in die Mensa, die im Bereich des ehemaligen Schwimmbads untergebracht ist. Originale Fenster und eine Stufe entlang der Außenfassade lässt auf die frühere Nutzung erahnen. Farbige akustisch wirksame Wandelemente bringen neben den historischen Details gestalterische Akzente.








